Gott, Krieg und die Kamera 

Schon als Kind habe ich mich gefragt, wie es Gott schafft, all jenen zu helfen, die ihn um Hilfe und Schutz bitten und diese Frage beschäftigt mich noch heute. Auch ich glaube an ihn, auch wenn ich kaum eine Kirche besuche und bin sogar so vermessen, mich für einen besseren Christen zu halten, als so manch Andere, welche regelmäßig zur Kirche gehen. Ich versuche auch so zu leben wie es Gott, egal mit welchem Namen man ihn anspricht, von uns erwartet. Aber ich tu es nicht nur ihm zuliebe oder weil ich dafür seinen Schutz als Gegenleistung erwarte, ich tu es aus Achtung vor den Menschen, den Tieren, also den Lebewesen im allgemeinen gegenüber und der Natur im Gesamten.

Da kann ich Vielen gleich einen Rat geben! Wenn ihr noch keine Digitalkamera besitzt, legt Euch eine etwas bessere zu, macht Makroaufnahmen von Pflanzen und Kleintieren, betrachtet sie dann auf dem Monitor, vergrößert sie fallweise noch und ihr werdet eine bisher vielleicht nicht gekannte Ehrfurcht vor der Natur bekommen. Und dieses Gefühl kann sich weiter entwickeln in eine Überzeugung, dass es irgend Etwas geben muss, was dies alles geschaffen hat. Man kann es natürlich mit der Evolution erklären, aber woher kommt diese Evolution und wer hat sie "erfunden"?

Aber nun zurück zu Gott und dem Krieg. Da kämpfen Völker, Menschen gegeneinander mit dem Ziel, den Gegner umzubringen und beide beten zu ihrem Gott ihnen dabei zu helfen. Es ist auch nicht immer ein anderer Gott oder ein Gott mit anderem Namen, es ist oft genau derselbe, an den auch der Gegner seine Gebete richtet. Und dies habe ich schon als Kind nicht verstanden und heute noch weniger!