Etwas Kamera-Nostalgie
Drei Fotos mit freundlicher Genehmigung von Kurt Tauber.
Copyright Deutsches Kamera-Museum

Meine erste Kamera überhaupt: Agfa Box Baujahr 1930. Ich bekam sie von
einem russischen Besatzungssoldaten geschenkt und viele Jahre später
verschenkte ich sie ebenfalls. 


Meine zweite Kamera. Gehörte aber "offiziell" noch meinem Vater. Weltax Junior,
Baujahr 1937-39? Eine vergleichsweise kleine und handliche "Blasbalgkamera"
und damals ein wirklicher Spitzen-Fotoapparat! Leider wurde sie mir 
Ende der 60-iger Jahre gestohlen.

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Abbildung mit Genehmigung des Kameramuseums Kurt Tauber


Automatische Belichtungsmesser gab es damals auch noch nicht. Aber trotzdem
waren die "händischen" ganz schön vielseitig! Siehe unten. Den habe ich noch.

 
Stative gab es natürlich auch, aber ein bisschen anders sahen sie aus. Material
echt Messing und teleskopartig auf 150 cm ausziehbar. Ich hab noch eines und
hab´s  extra für Euch schön geputzt.

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Dann hatte ich mehrere Zorki 3C, aber jedes Stück immer nur kurze Zeit. Es war der 
russische Nachbau der deutschen Leica. Ein Freund bekam diese Kameras sehr günstig
von einem russischen Offizier
'und wir verdienten ganz gut am Weiterverkauf. Wenn
sie 100%-ig funktionierte, eine sehr gute Kamera. Aber viele hatten Probleme mit
dem Verschluss und bevor ich eine der wirklich guten für mich selber behalten
 konnte, versiegte die Quelle !!

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Abbildung mit Genehmigung des Kameramuseums Kurt Tauber


Natürlich musste ich auch eine Sofortbild-Kamera haben! Die Polaroid Colorpack 88.
Ich verwendete sie jedoch nur wenig und betrachtete sie eigentlich nur als nette
Spielerei. Die Farbbilder verblassten auch nach einiger Zeit und ich habe die
Kamera später einem Freund günstig überlassen.

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Abbildung mit Genehmigung des Kameramuseums Kurt Tauber


Nachfolgend meine Lieblingskamera: Eine japanische Petri 7S f2.8/45mm. Diese Halbautomatik machte fantastische Bilder und vor allem, man benötigte außer für den externen Blitz keine Batterie. Für mich ein äußerst wichtiger Faktor! Interessant ist der Kreisokular-Belichtungsmesser dessen Selenzellen rund um das Objektiv angeordnet sind. Er ist gekoppelt mit Verschlusszeit, Blende und der Filmempfindlichkeit. Die richtige Einstellung kann man entweder im Sucher oder an der Kameraoberseite kontrollieren. Ich habe sie noch und auch einige hundert Dias. 
Noch etwas zu den Dias: Wer nicht gerade Hunderte von Dias auf den PC holen möchte und nicht unbedingt einen speziellen und auch nicht ganz billigen Diascanner kaufen will, kann auch ganz gut die Fotos mit der Digi von der Projektorleinwand fotografieren. Möglichst dunkler Raum, Stativ (knapp hinter dem Projektor) und ohne Blitzlicht. Ausschnitte und/oder Nachbearbeitung mit einem geeigneten Fotobearbeitung- oder Grafikprogramm. Dazu wünsche ich Euch gutes Gelingen!

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Unten eine Kodak Instamatic Reflex f2.8 / 45mm. Eine sehr gute Spiegelreflex-
Kamera, aber ohne Batterie ging gar nix! Da ich damals nicht sehr viel fotografierte,
waren die Batterien meist leer wenn ich die Kamera mal benötigte. Außerdem waren
die "Knöpfe" nicht überall lagernd und billig waren sie auch nicht! Diese Kamera 
hab ich auch noch.

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Anschließend folgte eine lange Knips-Pause. Da gab es Wichtigeres zu tun und
Freizeit war rar! Dann nach ein paar Jahren zwei nicht sehr teure Automatik-
Kameras und Anfang 2000 der Einstieg in die Digitalfotografie.

 
Zuerst die Olympus Camedia C-3030 und dann wegen der besseren Makro-Möglichkeiten
die C-5050. Als letzte Kamera kam die Olympus E300 dazu. Eine digitale Spiegelreflex-
Kamera mit zusätzlichem Teleobjektiv 40-150 mm.
Unten jede dieser 3 Kameras mit entsprechend netter Begleitung.;-)
 C-3030 mit Hansi, C-5050+Telekonverter mit Gretel, Olympus E300 mit Gretel Nr.2
  
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Olympus Camedie Z3030 mit dem Hansi        Camedie Z5050 mit Telekonverter und Gretel        Olympus E300 mit Gretel Nr.2


Wer hat sich noch nicht darüber geärgert: Ein schönes Motiv, die Möglichkeit für einen
Schnappschuss und man hat keine Kamera dabei! Man will ja nicht ständig so ein Ding
mit sich rumschleppen, aber die heutigen "Winzlinge" passen in jede Hemdtasche. Wie
die Nikon Coolpix L4 zum Beispiel. Leider hat sie keinen schwenkbaren Monitor, was bei
Makros ein großer Vorteil ist. Bei der etwas größeren Coolpix S10 kann man den ganzen
Objektivteil drehen und außerdem hat sie noch einen 10-fach Optik-Zoom, der mich vor
allem bei Aufnahmen in der freien Landschaft immer wieder überrascht! Ich bin ja kein
Profi-Fotograf und die doch etwas unhandliche Spiegelreflex E-300 mit dem Tele bleibt
immer öfters zu Hause, auch wenn mir zum genaueren anvisieren eines entfernten
Objektes deren Sucher sehr abgeht! 

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Im April 2009 fiel meine geliebte S10 auf den Steinboden und war kaputt.
Ihr 10-fach Zoom ging mir echt ab und einige Monate später legte ich mir die Nikon
Coolpix P90 zu. Leider passt sie nicht mehr in die Jackentasche, aber das eingebaute
"Kanonen-Rohr" schafft einen 24-fach-Optikzoom (der reine Wahnsinn) und bei
Makros kann man bis zu 1cm rangehen und das ist auch nicht schlecht!!

       


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