Fremde Damenmode

Es scheinen einerseits zurzeit
die Frauen mehr denn je befreit.
Doch andrerseits entgeht mir nicht,
was ziemlich krass dagegen spricht:
Noch nie zuvor warn hier zu schauen 
so viele streng verhüllte Frauen.

Wolf Martin
(er schreibt über Aktuelles in der Österreichischen Kronenzeitung)
 

Dazu meine Ergänzung

Doch ist dieses leicht erklärlich,
nicht jedes Antlitz ist begehrlich
und manchmal wäre es ganz gut
gäb´s wieder Schleier und ´nen Hut.
Oben erwähnte Muselmanen,
sie verstecken ihre Damen
von oben oft bis ganz hinunter,
man kann nur ahnen, was darunter.
Doch geht´s auch keinen etwas an,
außer den Herrn und Ehemann!
Oft weiß er selber nicht genau,
wie sie aussieht, seine Frau.
Da gibt es nur zwei kleine Löcher,
eins für die Augen, eins für´n Köcher,
die von Umhüllung frei gelassen,
´ne Katze im Sack gewissermaßen.

Da ist mir doch uns´re Kultur schon lieber!
Was mir nicht gefällt, da leg ich einen Polster d´rüber!

zurück GedichteHauptseite
WEITERE GEDICHTE
[Altzheimer] [Ballade Liese] [blauer Montag] [bunt gemischt] [Fragen] [fremde Mode] [Hausreime]
[Kindersorgen] [Wahlkampagne] [Wehmut] [Manege] [Fluss] [Versuchung] [gute Wünsche]

WEITERE GESCHICHTEN
[meine Jugend] [Alter] [Computer] [Marktfrau] [Morgenkaffee] [Pilzkönig] [der Weihnachtskarpfen]
[das letzte Blatt] [Brief an das Christkind] [unser Polo] [Angsthase]
[meine Mutter] [Waschstockerl]