Die Versuchung

Sie liegt da, so schlank und schön,
bereit, um sich mir hinzugeben.
Hab´ ich die Kraft zu wiedersteh´n,
auch wenn ihr gilt mein ganzes Streben?

Mit ihr mich heute zu vergnügen,
es wäre g´rad nach meinem Sinn!
Seit Tagen war ich brav geblieben,
kein Wunder, dass ich lüstern bin!

Zum grossen Glück sind wir allein,
niemand könn´t uns dabei stören.
Der Zeitpunkt kann nicht besser sein,
mir ganz allein würd´ sie gehören.

Pfeif auf die Zweifel, die sich melden,
leg´ um den Hals ihr meine Hand,
zieh´ den Korken aus demselben
und füll´ das Glas mir bis zum Rand.

zurück Gedichte Hauptseite
WEITERE GEDICHTE
[Altzheimer] [Ballade Liese] [blauer Montag] [bunt gemischt] [Fragen] [fremde Mode] [Hausreime]
[Kindersorgen] [Wahlkampagne] [Wehmut] [Manege] [Fluss] [Versuchung] [gute Wünsche]

WEITERE GESCHICHTEN
[meine Jugend] [Alter] [Computer] [Marktfrau] [Morgenkaffee] [Pilzkönig] [der Weihnachtskarpfen]
[das letzte Blatt] [Brief an das Christkind] [unser Polo] [Angsthase]
[meine Mutter] [Waschstockerl]